23.11.2016 von Sven Ste­phan

Von Frau Mer­kel ler­nen, heißt sie­gen ler­nen – lie­be SPD

Über den Ver­zicht auf die Kanz­ler­kan­di­da­tur als er­folg­rei­che Zu­kunfts­per­spek­ti­ve der SPD.

Ich nut­ze ge­ra­de ei­ne krea­ti­ve Schaf­fens­pau­se, um mich als Wer­be­st­ra­te­ge für die SPD zu emp­feh­len.

Wir brau­chen mehr Mut, Vi­sio­nen und Krea­ti­vi­tät in der Po­li­tik! Oder? Da­her rich­tet sich mein heu­ti­ger Ap­pell an die SPD Füh­rung. Macht es wie die CDU bei der Kan­di­da­tur zum Bun­des­prä­si­den­ten und stellt mal kei­nen ei­ge­nen Kan­di­da­ten auf. Zieht statt­des­sen von Be­ginn an mu­tig und ehr­lich in den Wahl­kampf für die Auf­rech­t­er­hal­tung ei­ner gro­ße Koa­li­ti­on un­ter Frau Mer­kel. Eu­re Vor­tei­le lie­gen auf der Hand.

1. Es wird nicht wir­k­lich auf­fal­len.
2. Ihr macht erst­mals seit lan­ger Zeit wie­der ei­nen glaub­wür­di­gen Wahl­kampf.
3. Die­ser au­then­ti­sche Wahl­kampf könn­te euch so­gar zur stärks­ten Par­tei ma­chen, oh­ne den Kanz­ler zu stel­len.
4. Ihr ver­mei­det die üb­li­che pein­li­che Selbst­mon­ta­ge vor den Wah­len, wenn es dar­um geht ei­nen ei­ge­nen Kan­di­da­ten auf­zu­s­tel­len – der dann so­wie­so ver­liert.
5. Die AfD Wäh­ler wer­den von An­fang an der­art un­mo­ti­viert sein, dass sie gar nicht mehr zur Wahl ge­hen (so wie man früh­er schon schlapp und lust­los, im Be­wusst­sein ei­ner si­che­ren Nie­der­la­ge, zum  FC Bay­ern ge­fah­ren ist).
6. Auf dem Weg zu ei­ner Zwei-Par­tei­en-Dik­ta­tur lässt es sich viel ein­fa­cher mit Er­do­gan und ähn­li­chen Freaks sch­mu­sen.
7. Ihr spart euch das gan­ze st­ra­te­gi­sche, sehr kom­ple­xe Ver­bie­gen beim Wahl­kampf ma­chen ge­gen die jet­zi­ge Re­gie­rung - al­so ge­gen euch selbst.

Ihr habt Be­den­ken, dass das wir­k­lich in der Ge­sell­schaft und bei Wäh­l­ern an­kommt? Müsst ihr nicht. Wie wa­ren noch­mal die Grün­de, die ihr stets für die gro­ße Koa­li­ti­on ins Feld ge­führt habt? Die Welt sei un­si­cher. Kri­sen übe­rall. Und po­li­ti­sche Sta­bi­li­tät in Deut­sch­land sei mehr als ge­fragt. Ist die Welt et­was si­che­rer ge­wor­den? Ihr müsst dies­mal so­gar die De­mo­k­ra­tie ret­ten! Und was liebt der Deut­sche nicht mehr, als sei­ne Si­cher­heit? Al­so lie­be SPD - be­kennt euch von An­fang an zu eu­rer Su­per­wo­man Frau Mer­kel. Sie al­lein ist letzt­end­lich auch ei­ne Job­ga­ran­tie für euch. 

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