24.03.2016 von Sven Ste­phan

Künst­li­che In­tel­li­genz macht mir na­tür­lich Angst.

Zu­min­des­tens wenn künst­li­che In­tel­li­genz auf die­se Art und Wei­se zu En­de ge­dacht wird, wie ich es hier le­sen konn­te. https://www.lin­ke­din.com/pul­se/deut­sche-er­ken­nen-die-welt­ve­r­än­dern­de-kraft-der-nicht-sch­midt

Ro­bo­ter, die sich die Frei­heit neh­men, selbst Din­ge aus­zu­pro­bie­ren und Pro­jek­te zu ent­wick­len?! So im Sin­ne von - was wä­re ich ei­gent­lich oh­ne Mensch? Oder lasst uns doch mal die Son­ne aus­schal­ten und den Mond sp­ren­gen? Al­so - ich bin ja ge­ne­tisch auf Opti­mis­mus ge­trimmt und hof­fe da­her, dass die Mensch­heit die Tech­nik im­mer be­herr­schen wird und nicht um­ge­kehrt.

An­ti­au­to­ri­tä­re Er­zie­hung und die­se gan­ze „Lais­sez fai­re et lais­sez pas­ser“ Den­ke ist mei­nes Er­ach­tens fa­tal. Ge­ra­de im Umn­gang mit der Tech­nik und KI.

Wer hat nicht die Ta­ten von „HAL“ vor Au­gen? Der Zen­tral­com­pu­ter in St­an­ley Ku­bricks Film "2001. Odys­see im Wel­traum". HAL bringt aus rei­ner Pa­nik, man kön­ne ihn evtl. ab­schal­ten, vor­sor­g­lich mal die Be­sat­zung des Raum­schiffs um. We­sent­lich coo­ler und für mich sehr hu­mor­voll ist auch die äu­ßerst in­tel­li­gen­te Ro­bo­ter­bom­be in "Dark Stark" von John Car­pen­ter, die sich in hoch kom­p­li­zier­te theo­lo­gi­sche Dis­kus­sio­nen rein­s­tei­gert und da­rin auch leicht ver­wi­ckelt. Am En­de spielt sie ein­fach Gott und zün­det sich selbst mit den Wor­ten "Am An­fang war Fins­ter­nis. Es wer­de Licht.“

Die Bei­spiel las­sen sich fort­set­zen bis hin zur Ma­trix wo wir Men­schen im Grun­de ja nur noch als Bat­te­rie die­nen und an­ge­zapft wer­den. Klar geht es auch nied­li­cher, wenn wir an ei­ne Art WALL-E den­ken, der am En­de al­lei­ne die Er­de aufräumt; nach dem fi­na­len Kampf der Ro­bo­ter ge­gen die Mensch­heit und da­nach noch ge­gen sich selbst. 

Das mit der Tech­nik, die sich ver­selb­stän­digt hat ja schon Fritz Lang in Me­tro­po­lis auf­ge­grif­fen und ich den­ke mal all die Jungs hat­ten da so ih­re Vi­sio­nen, von dem was KI ei­nes Ta­ges mal drauf ha­ben könn­te.

Näm­lich uns den Ste­cker zie­hen, be­vor wir es tun. In die­sem Sin­ne - es muss ja nicht gleich hei­ßen: „Mach ka­putt was Dich ka­putt mach­t“ son­dern eher in die Rich­tung „So­lan­ge man ihn noch ka­putt ma­chen kann, ist es ein gu­ter Ro­bo­ter“.

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