28.08.2014 von Sven Ste­phan

3 Kin­der für Deut­sch­land? Der deut­sche Mann kommt da nicht mit.

Ja, ja. Die AfD macht mal wie­der Volks­po­li­tik. Es geht um das Über­le­ben des deut­sche Vol­kes. Ein al­ter Hut auf neu­en Köp­fen? Von „ak­ti­ver Be­völ­ke­rungs­po­li­ti­k“ wird ge­fa­selt .

Si­cher­lich wird Frau­ke Pe­try, säch­si­sche Spit­zen-Kan­di­da­tin der AfD, ei­ne mo­der­ne­re Spra­che wäh­len, wenn Sie von der „Drei-Kin­der-Fa­mi­lie“ als ge­sell­schaft­li­ches Leit­bild für das deut­sche Volk spricht. Aber die Wor­te kön­nen noch so zeit­ge­mäss klin­gen, sie kön­nen nicht leug­nen wes­sen Geis­tes Kind sie sind. 

 „Ich glau­be nicht, daß es ei­ne De­gra­die­rung der Frau ist, wenn sie Mut­ter wird, son­dern ich glau­be im Ge­gen­teil, daß es ih­re höchs­te Er­he­bung ist. Es gibt kei­nen grö­ße­ren Adel für die Frau, als Mut­ter der Söh­ne und der Töch­ter ei­nes Vol­kes zu sein.“ (Adolf Hit­ler, 1935)

Ich will Frau Pe­try nicht zu na­he tre­ten, aber könn­te es nicht sein, dass hier beim tap­fe­ren Ge­bä­ren auch or­dent­lich Ge­hirn­mas­se raus­ge­presst wur­de?

Denn über­le­gen wir doch mal ganz prag­ma­tisch - al­so un­po­li­tisch. Wel­che Män­ner sol­len das denn bit­te rich­ten? Selbst wenn sie es woll­ten? Bei ei­ner dra­ma­tisch zu­neh­men­den Zeu­gung­s­un­fähig­keit jun­ger west­li­cher al­so auch deut­scher Män­ner - was „DIE WEL­T“ schon 2010 längst wuss­te - könn­te auch das här­tes­te Glied in der Ket­te die­sem pe­try­schen Volks­be­geh­ren nicht ge­recht wer­den.

Und Frau­en? Was sol­len die da­von den­ken? Mei­ne Da­men. Da kön­nen Sie sich noch so von uns adeln las­sen, am En­de ste­hen Sie ganz sc­hön dumm da: als kin­der­lo­se Dorf­nut­te vi­el­leicht und im sch­limms­ten Fal­le so­gar als hin­ter­lis­ti­ge Wi­der­stands­kämp­fe­rin, die ih­re Frucht­bar­keit zum Scha­dend des deut­schen Vol­kes un­ter­drückt. 
 
Frau­ke Pe­try? Was nun? Hät­ten Sie Ih­re Haus­auf­ga­ben nur gründ­lich ge­macht, Sie wüss­ten es längst: Der deut­sche Mann kann auch noch so tap­fer sein Rohr für Sie ver­le­gen, es wird doch in den meis­ten Fäl­len nur ein tr­ü­b­es Rinn­sal hin­durch si­ckern. Was Sie in Ih­rem deut­schen Köpf­chen ha­ben, das ver­langt ge­ra­de zu nach ei­nem Sper­mi­en-Ts­u­na­mie, der gna­den­los die deut­schen Ei­er­stö­cke über­schwemmt. Aber nein - der deut­sche Mann kommt da nicht mit.

Glau­ben Sie mir, Sie kön­nen das The­ma auch ger­ne selbst in die Hand neh­men und mit ihm die männ­li­chen Fortpfl­an­zung­s­or­ga­ne Ih­res Vol­kes - aber wo nix Gu­tes drin ist, da kommt halt auch nix Bes­se­res raus. 

Die stram­men Sol­da­ten, die für Sie und Ihr Volk neu­en Le­bens­raum im Mut­ter­lei­be er­obern sol­len, gibt es sch­licht­weg nicht. Die ha­ben Ih­ren Di­enst an der Waf­fe längst ab­ge­legt und von den we­ni­gen Eli­te­trup­pen, über­le­ben doch nur we­ni­ge den Ein­satz der Bio­kampf­stof­fe an der Be­fruch­tungs­front.

„Der Mann ist Or­ga­ni­sa­tor des Le­bens, die Frau sei­ne Hil­fe und sein Aus­füh­rung­s­or­gan.“ , hat laut Wi­ki­pe­dia an­geb­lich Jo­seph Go­eb­bels in sei­nen Ta­ge­büchern am 29. März 1932 fest­ge­hal­ten. Lie­be Frau Pe­try. Das mag ja im­mer noch sc­hön in ih­ren Oh­ren klin­gen, aber wie woll­ten Sie das bit­te 2014 rich­ten? Wir wis­sen na­tür­lich - Sie ha­ben es auch ge­schafft. Be­deu­tet das, Ihr Mann stün­de zur Ver­fü­gung? Fremd­ge­hen, ein Di­enst am deut­schen Vol­ke, so­lan­ge es nur Tref­fer setzt? Und die einst be­tro­ge­ne Frau be­rich­tet heu­te vol­ler stolz: „Er hat mal wi­der ei­ne Frau gea­delt.“ Ach ja, das Glück auf Er­den kann doch so ein­fach sein.

Ab­we­gig?

Nun ja. Ein we­nig vi­el­leicht.

Ich ha­be so­wie­so ei­nen an­de­ren Ver­dacht. Frau­ke Pe­try ist doch nur ein fremd­ge­steu­er­tes Op­fer der Phar­ma- und Fortpfl­an­zungs-Lob­by­is­ten, die uns schon bald mit neu­en Ide­en über­ra­schen wer­den:

1. Sämt­li­che Kos­ten der mo­der­nen Fortpfl­an­zungs­tech­no­lo­gie wer­den vom deut­schen
Steu­er­zah­ler über­nom­men, da­mit die weit über 600.000 fortpfl­an­zungs­wil­li­gen und den­noch kin­der­lo­sen Paa­re in Deut­sch­land end­lich 3 Tref­fer lan­den kön­nen!

2. Frau­en, die sich wei­gern dem deut­schen Vol­ke 3 Kin­der zu schen­ken, ob­wohl sie bes­tens da­für ge­eig­net sind, wer­den zum Schut­ze des deut­schen Vol­kes zwangs­be­fruch­tet.

3. Deut­sche Män­ner mit fi­de­len Keim­zel­len wer­den zum Fremd­ge­hen mit der deut­schen
Frau­en mo­ti­viert und dür­fen sich je­der­zeit kos­ten­los in deut­schen Volks-Vergnü­guns-An­stal­ten ziel­ge­rich­tet au­s­to­ben. Die dort an­we­sen­den Da­men wur­den im Vor­feld Ih­rer dort statt­fin­den­den „Bea­de­lung“ früh­zei­tig ge­ne­tisch se­lek­tiert und psy­cho­lo­gisch und pro­gram­ma­tisch volks­deutsch be­seelt.

4. Frau­en, die mehr als drei Kin­der auf die Welt brin­gen er­hal­ten die Aus­zeich­nung
„Der ei­ser­ne Ei­er­sto­ck“ und dür­fen zu­sätz­lich den Adels­ti­tel „Erz­ge­bär­din“ tra­gen.  


5. Deutsch ge­bo­re­ne Män­ner und Frau­en, die of­fen­sicht­lich von der Na­tur da­zu be­stimmt wur­den kei­ne Kin­der zu be­kom­men und de­nen es auch un­ter dem Ein­satz mo­derns­ter Fortpfl­an­zungs­tech­no­lo­gi­en nicht ge­lun­gen ist, wer­den, als ein Akt der Volks­g­na­de, da­zu verpf­lich­tet, min­des­tens 3 deut­sche Schä­fer­hun­de zu hal­ten. Die­se tra­gen dann die Na­men Adolf, Her­mann und Jo­seph. 


6. Ho­mose­xu­el­le Men­schen, die kei­nen ak­ti­ven Bei­trag zum Über­le­ben des Vol­kes leis­ten wol­len oder kön­nen, wer­den da­zu verpf­lich­tet aus­sch­ließ­lich Be­ru­fe aus­zu­ü­ben, die für das Über­le­ben des deut­schen Vol­kes un­ab­ding­lich sind wie z.B. Bier zap­fen, Wein aus­schen­ken, Brat­würst­chen gril­len, Bild-Zei­tung und Fuss­ball-Ti­ckets ver­kau­fen, Au­tos und Kreigs­ge­rä­te bau­en und ähn­li­ches.

Nun gut die AfD (Al­ter­na­ti­ve für Dum­me) wird es uns schon wis­sen las­sen. Am En­de noch ei­ne klei­ne Rand­no­tiz: Laut Wi­ki­pe­dia stammt der Na­me Frau­ke aus dem Nie­der­deutsch-Frie­si­schen und steht er für „klei­ne Frau“. Schon pas­send für die­se klein­bür­ger­li­che Par­tei.

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