09.05.2012 von Sven Ste­phan

Er­folg­rei­che SEO-Tex­te für Goog­le Such­bot klingt wie „Ak­tie mit 500% Ge­winn-Po­ten­tial“.


An die­ser Stel­le auch mal was zu mei­nem Job und den ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen über die ich mich sehr freue. Ich wer­de seit ei­ni­ger Zeit, meist auf Emp­feh­lung von sehr gu­ten Gra­fi­kern, Web-De­sig­nern und Pro­gram­mie­ren (Jungs, lie­ben Dank da­für), für di­ver­se und be­son­ders an­spruchs­vol­le On­li­ne-Pro­jek­te be­auf­tragt. Gut und fair be­zahlt sind die­se Pro­jek­te auch noch, da die­se Kun­den doch tat­säch­lich ganz be­wusst nach Text-Qua­li­tät su­chen. Und, man glaubt es ja kaum, die­se dann auch wir­k­lich bu­chen. Und hier re­de ich lei­der mal wie­der nicht von den gro­ßen Agen­tu­ren und den gro­ßen Kun­den (mei­ne Aus­nah­men wie Do­mestic & Ge­ne­ral gibt es na­tür­lich), son­dern meist von den klei­nen und fei­nen Kun­den, wie z..B. die LIEHT Licht­ma­nu­f­ak­tur, für die mein Ta­ges­satz in der Tat ei­ne or­dent­li­che In­ves­ti­ti­on be­deu­tet.

Das Ver­trau­en ei­ner wach­sen­den An­zahl von - im Mo­ment noch - klei­nen Un­ter­neh­men und Selb­stän­di­gen, die sich im In­ter­net auch sprach­lich von Ih­ren Mit­be­wer­bern dif­fe­ren­zie­ren wol­len, freut mich sehr

Vie­le er­in­nern sich be­stimmt noch an die Kam­pag­ne, in der sich vor lan­ger Zeit ein­mal ein Herr Bo­ris Be­cker über sei­nen Zu­gang ins In­ter­net freu­te. "Ich bin drin". Mensch ist das lan­ge her und aus heu­ti­ger Sicht muss man bei die­sem Spot echt sch­mun­zeln. 13 Jah­re spä­ter steckt viel mehr drin­nen im Netz - für je­den ein­zel­nen von uns, vor al­lem als ech­te Chan­ce be­grif­fen. Für das Ge­schäft und ei­ne bes­se­re zwi­schen­men­sch­li­che, so­zial, po­li­ti­sche, krea­ti­ve und lust­vol­le  Kom­mu­ni­ka­ti­on so­wie­so.

Den­noch er­scheint vie­len das In­ter­net heu­te als ein sehr kom­ple­xes und völ­lig un­durch­schau­ba­res Uni­ver­sum oder Me­di­um - schwer zu­gäng­lich, wenn nicht so­gar schon fast un­durch­dring­lich.

Das stimmt nicht. Der Con­tent wächst zwar in der Tat ra­sant und un­auf­hör­lich, aber wie so oft im Le­ben, gilt auch on­li­ne ein ural­tes, lei­der fast schon in Ver­ges­sen­heit ge­ra­te­nes und doch so ein­leuch­ten­des und ein­fa­ches Wer­be-Ge­setz na­mens AI­DA. Eher ein Mo­dell, das mei­nes Er­ach­tens schon vor Chris­ti Ge­burt Gel­tung hat­te und be­stimmt auch im Jen­seits sei­ne Wir­kung zei­gen wird (aber dar­über re­den wir zu ge­ge­be­ner Zeit noch ein­mal). AI­DA? Ich weiß - wer jetzt an Ver­dis Oper denkt über­rascht mich, denn den meis­ten traue ich lei­der nur noch die As­so­zia­ti­on zu "ach so spa­ßi­gen" Kreuz­fahr­ten zu.

Und was hat AI­DA nun mit der Kom­mu­ni­ka­ti­on, Wer­bung und gar mit gu­ten On­li­ne-Tex­ten zu tun? Geht es da nicht viel mehr um SEO, die Such­bots und die sau­be­re Co­des? Auf je­den Fall! Ganz wich­tig. Di­rekt nach dem Sie ein ei­gen­stän­di­ges Text-Kon­zept vor­lie­gen ha­ben, aus dem her­aus sich auch per­sön­li­che Tex­te ent­wi­ckeln las­sen. Doch da­für brau­chen Sie in ers­ter Li­nie kei­ne rei­nen SEO-, Con­tent- und Web-Tex­ter, die Ih­nen be­son­de­re Key­words als den Ge­heim­weg ins In­ter­net-Pa­ra­dies ver­kau­fen und ma­gi­sche Schlüs­sel­wör­ter für himm­li­sche Klick­ra­tes ver­an­wort­lich ma­chen. Kur­ze Zwi­schen­fra­ge - wür­den Sie Ih­ren Elek­tri­ker oder Was­ser­in­stal­la­teur Ihr Haus bau­en las­sen?

Zu­rück ins Netz. Na­tür­lich seh­nen wir uns doch al­le da­nach. Nach mehr Auf­merk­sam­keit im di­gi­ta­len Uni­ver­sum. Nach Men­schen, die sich für un­se­re Sei­te in­ter­es­sie­ren und am bes­ten gleich dar­auf rea­gie­ren. Möch­ten wir al­le nicht, dass un­se­re di­gi­ta­len Bot­schaf­ten und An­ge­bo­te auf wich­ti­ge Such­be­grif­fe mög­lichst prompt rea­gie­ren, bei Goog­le & Co ganz weit oben ge­lis­tet und dann auch flei­ßig an­ge­klickt und - ja warum nicht? - tat­säch­lich bis zur letz­ten Sei­te wahr­ge­nom­men und ge­le­sen wer­den?

Sie ge­hö­ren da­zu? Dann tun Sie mir und vie­len an­de­ren ei­nen Ge­fal­len. Lang­wei­len Sie uns nicht! Sie kön­nen noch so vie­le erst­klas­si­ge und wich­ti­ge Key­words ver­wen­den und per­ma­nent wie­der­ho­len - es wird Ih­re Sei­te nicht im ge­rings­ten wei­ter­brin­gen, wenn es dort nur so nach dem ewig glei­chen Con­tent-Müll der vie­len Text-Far­bi­ken und Text-Markt­plät­ze müf­felt. Mag sein, dass ih­re Sei­ten sich vi­el­leicht noch bei den Such­ro­bo­tern emp­feh­len, aber spä­tes­tens die men­sch­li­chen Hir­ne schal­ten nach dem Ankli­cken ganz sch­nell ab. Es le­be die Frei­heit! Es le­be AI­DA.

Glau­ben Sie denn wir­k­lich, Ih­re Di­enst­leis­tung, Ihr Pro­dukt oder Ihr Un­ter­neh­men ha­ben nicht mehr ver­di­ent, als 0,05 Cent pro Wort? Wenn Sie sich im Be­reich des On­li­ne-Mar­ke­ting be­we­gen, wer­den Sie im­mer wie­der hö­ren: „Con­tent is the king“. Und da­mit wird nicht nur Ih­nen ger­ne Mas­se statt Klas­se ver­kauft. In den meis­ten Fäl­len dann auch Tex­te, die Sie auf an­de­ren Sei­ten - mehr oder we­ni­ger so ähn­lich und im sch­limms­ten Fal­le so­gar als Ko­pie - wie­der fin­den, nicht nur ein­mal son­dern wie­der und im­mer wie­der.

Möch­ten Sie Ihr Un­ter­neh­men und Ih­re Di­enst­leis­tung wir­k­lich von so­ge­nann­ten Tex­tern be­sch­rei­ben und emp­feh­len las­sen, die die­se lei­den­schafts­los als Heim­ar­beit für Sie her­un­ter "stri­cken"? Mein Tipp: Fan­gen Sie an, sich selbst und Ih­re Kun­den zu lie­ben, Ih­re ei­ge­ne Ar­beit, Ihr Un­ter­neh­men und Ih­re Pro­duk­te. Und dann su­chen SIE SICH ei­nen Tex­ter, der auch Sie ganz sch­nell lieb ge­winnt. Neh­men Sie per­sön­li­chen Kon­takt auf zu Ih­rem ei­ge­nen Tex­ter. Las­sen Sie nie­man­den da­zwi­schen fun­ken und sich sa­gen, Tex­ter hät­ten nicht so ger­ne Kun­den­kon­takt. Das be­zieht sich nur auf sch­lech­te Tex­ter und Agen­tu­ren oder Ver­mitt­ler, die kei­ne gu­ten ken­nen und Ih­nen meis­tens noch Tex­ter teu­er ver­kau­fen, die sie bil­ligst im an­ony­men Heim­ar­bei­ter-Markt von Con­tent-Lie­fe­r­an­ten ein­ge­kauft ha­ben. Da rollt es mir glatt die Fin­ger­nä­gel auf!

Ma­chen Sie es bes­ser! Mit Ih­rem ei­ge­nen Haus- und Hof-Tex­ter (von mir aus auch Wald- und Wie­sen-Tex­ter, Haupt­sa­che  Sie ler­nen ihn ken­nen). Al­les an­de­re pas­siert dann fast von al­lei­ne. Sie ent­de­cken ge­mein­sam ei­ne Spra­che und Ih­re Schlüs­sel­wör­ter, die nur zu Ih­nen und Ih­ren Kun­den pas­sen: sehr per­sön­lich und freund­lich, be­son­ders herz­lich, en­er­gisch, kraft­voll, sou­ve­rän vi­el­leicht, oder eher doch sach­lich und ver­nünf­tig, in­for­ma­tiv oder doch ein­fach hu­mor­voll und un­ter­hal­tend.

Wenn Sie möch­ten, neh­men Sie je­der­zeit Kon­takt zu mir auf. Ger­ne ge­be ich Ih­nen ei­ne völ­lig un­ver­bind­li­che Emp­feh­lung und über­prü­fe, ob ich auch Ih­rem Un­ter­neh­men on­li­ne ei­ne be­son­de­re Spra­che ver­lei­hen kann. Selbst­ver­ständ­lich ar­bei­te ich da­bei auch mit Ih­rer On­li­ne-Agen­tur oder Ih­ren Pro­gram­mie­rern zu­sam­men. Ger­ne emp­feh­le ich Ih­nen aber auch mir be­kann­te De­sig­ner und Pro­gram­mie­rer, die mir - vor al­lem auf­grund Ih­rer Pro­fes­sio­na­li­tät - sehr ans Her­zen ge­wach­sen sind.

Pro­bie­ren Sie es aus. Ent­de­cken auch Sie, dass im Netz deut­lich mehr für Sie drin ist, als Sie "seo­mäs­sig" vi­el­leicht so den­ken.

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