27.10.2010 von Sven Ste­phan

Rie­sen­vi­rus - vi­el­leicht ja ei­ne Rie­sen­chan­ce? Fragt sich nur für wen?

Jetzt ist es öf­f­ent­lich. Laut ei­nem Be­richt in vie­len Me­di­en wie auch im Spie­gel-On­li­ne sind die wah­ren Herr­scher un­se­res Pla­ne­ten schein­bar doch nicht die welt­weit agie­ren­den Mar­ke­ting-, Wer­be- oder PR-Kon­zer­ne (wie ja so oft auch in die­sem Me­di­um spe­ku­liert wird). Nein! Es sind viel­mehr „ma­ri­ne Rie­sen­vi­ren“, die seit Jahr­mil­lio­nen in den Wei­ten und Tie­fen der Welt­mee­re hau­sen.

Wis­sen­schaft­ler ge­hen da­von aus, dass sie das größ­te ge­ne­ti­sche Re­ser­voir des Pla­ne­ten bil­den. In­ter­es­sant ist die Ver­mu­tung, dass ma­ri­ne Rie­sen-Vi­ren seit Jahr­mil­lio­nen da­für sor­gen, dass nicht ein­fach so ei­ne be­stimm­te Art von Ein­zel­lern in den Ozea­nen plötz­lich über­hand nimmt.

Fol­gen­de Fra­gen drän­gen sich nun mit­un­ter auf. War die­ser Vi­rus vi­el­leicht der ent­schei­den­de Grund, wes­halb es „un­se­re Vor­fah­ren“ zu­nächst aus dem Was­ser und sch­liess­lich di­rekt auf die Bäu­me ge­trie­ben hat? Ganz nach dem Mot­to: „Auf Jungs. Nichts wie weg von die­sen ein­g­ren­zen­den Kon­troll-Freaks. Die brin­gen uns ja doch null wei­ter.“ Und sind es ge­nau die­se Vi­ren, wes­halb es den Men­schen in sei­ner jüngs­ten Ent­wick­lungs­ge­schich­te dann doch wie­der zu­rück in die Mee­re treibt - mit und oh­ne Schnor­chel, als em­si­ge Sport- und Hob­by­tau­cher ge­n­au­so wie als ernst­haf­te, in der Tief­see for­schen­de Wis­sen­schaft­ler?

Wie auch im­mer. „Wel­co­me Ho­me“, hö­re ich be­reits die Vi­ren freu­dig er­regt aus­ru­fen und bö­se ki­chern, wäh­rend in ei­nem ste­ri­len La­bor an ih­rem Ge­nom „se­zier­t“ wird und im glei­chen Au­gen­blick ei­ne Rie­sen-Wel­le ir­gend­wo auf der Welt ei­nen Strand-Ur­lau­ber von sei­ner Luft­ma­t­rat­ze fegt....aber das ist ei­ne an­de­re Sto­ry.

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